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All unsere Artikel auf einen Blick


Narrative Kunstmagie als moderne Zauberei
Manche fragen sich vielleicht, was Narrative Kunstmagie (engl. Narrative Art Magick ) überhaupt bedeutet. Es ist kein Begriff, der in der magischen Community weit verbreitet ist – erst recht nicht im deutschsprachigen Raum. Und doch ist er in meiner Welt zu einer der wesentlichsten Formen von Zauberarbeit geworden. Für mich beginnt Narrative Kunstmagie manchmal ganz unspektakulär in meiner Küche. Nicht in einem Tempel. Nicht im Wald. Sondern zwischen einer halbfertig getrunke
21. Jan.3 Min. Lesezeit


Das Frühjahr: Schwellenraum zwischen innerer Neuordnung und äusserem Wachstum
In vorangehenden Artikeln haben wir bereits über Neuanfänge gesprochen – und darüber, dass ein „Jahresbeginn“ längst nicht in allen Kulturen (und auch nicht für alle Menschen heute) mit dem 1. Januar zusammenfällt. Zeit wird nicht überall gleich erlebt. Und Wandel folgt selten einem linearen Kalender. Ich persönlich habe ein eher ambivalentes Verhältnis zum Thema Neubeginn. Für mich ist er kein klarer Schnitt, kein symbolischer Reset-Knopf, sondern ein Prozess in mehreren Stu
17. Jan.2 Min. Lesezeit


Heidnische Spiritualität in Partnerschaft mit dem Göttlichen
In einer Stadt zu leben bedeutet, von unzähligen Kulturen, Traditionen und Glaubenssystemen umgeben zu sein – vielschichtig, widersprüchlich, lebendig. Genau das liebe ich am urbanen Leben. Es lädt zu Neugier ein statt zu Gewissheiten, zu Beobachtung statt zu Dogmen. Ich verstehe nicht alles, dem ich begegne, und ich stimme auch nicht allem zu – und doch liegt in dieser täglichen Koexistenz von Unterschiedlichkeit etwas zutiefst Schönes. Das ist ein Teil dessen, was eine Stad
11. Jan.3 Min. Lesezeit


Als Ganzes geboren: Verantwortung, Balance und das heidnische Menschenbild
Es gibt eine Vorstellung, die tief in vielen natur‑ und erdverbundenen Traditionen verwurzelt ist – und die in einer Welt der ständigen Selbstoptimierung fast leise radikal wirkt: Wir werden als Ganzes geboren. Nicht perfekt. Nicht fertig. Aber ganz. In heidnisch geprägten Weltbildern ( natur-und erdverbundene Glaubensrichtungen ) kommen Menschen nicht als sündig, gebrochen oder grundsätzlich fehlerhaft zur Welt. Wir treten ins Leben als Teil eines lebendigen Gefüges – Natur
9. Jan.3 Min. Lesezeit


Der Mensch im heidnischen Weltbild – Ein Wesen im Netz des Lebens und der göttlichen Natur
In einer modernen Welt, die den Menschen oft über die Natur erhebt, wirkt das heidnische Weltbild fast wie ein Gegenentwurf – und vielleicht gerade deshalb so wohltuend. Hier ist der Mensch keine Krone der Schöpfung, kein göttlich eingesetzter Verwalter, kein distanzierter Beobachter der Natur. Er ist ein Teil von ihr , gewoben in ein Netz aus Beziehungen, Zyklen, Kräften und Geschichten, die weit älter sind als jede menschliche Kultur. Das heidnische Naturverständnis ist nic
5. Jan.6 Min. Lesezeit


Warum „Die Natur wollte es so“ kompletter Quatsch ist – die patriarchalen Mythen entzaubert
Oder: Biologie – aber bitte mit Patriarchat Du sitzt in deinem Lieblingscafé, die Stadt summt um dich herum wie ein lebendiger Organismus, Scheinwerfer spiegeln sich auf regennassen Strassen, der Duft von Espresso kitzelt deine Nase, dein Matcha ist perfekt aufgeschäumt – und plötzlich hörst du es wieder.Diesen Satz. Dieses müde alte Flüstern vermeintlicher Wahrheit:„Biologisch gesehen bevorzugen Männer einfach jüngere Frauen.“ Ah. Natürlich. Irgendwo, in einer staubigen Ecke
3. Jan.8 Min. Lesezeit


Kunstmagie ist nicht dazu da, gut in Kunst zu sein
… sondern um dich daran zu erinnern, warum du überhaupt erschaffst Neues Jahr, neues …? Nein. Fuck that. Lass uns über Kreativität sprechen. Jeden Januar füllt sich die Stadt mit Spiegeln. Schaufenster. Fitnessstudio-Fassaden. Vision Boards, getarnt als gute Vorsätze. Wir werden eingeladen, uns neu zu erfinden.Uns zu optimieren.Zu polieren, was sich noch unfertig anfühlt. Unproduktiv. Noch nicht ganz perfekt. In diesem Denken steckt eine leise Lüge – mitten im Herzen dessen,
2. Jan.4 Min. Lesezeit


Neubeginn kennt viele Wege: Silvester und andere Jahreswechsel weltweit
Ich laufe durch die engen Gassen der Stadt. Am 31. Dezember, früh morgens, ist alles noch still. Die Strassen sind leer, nur die letzten Gläser vom Vorabend klirren leise in den Hinterhöfen, und ich geniesse diesen Moment der Ruhe. Es ist ein Übergang, ein Atemzug zwischen dem Alten und dem Neuen, den die hektische Feier des bevorstehenden Abends noch nicht erreicht hat. Doch warum feiern wir diesen Tag eigentlich? Warum genau den 31. Dezember ? War das schon immer so? Tatsäc
31. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Ein Faden, sie alle zu verbinden: Kunst zwischen mentalem Wohlbefinden & Magie
Über Psychologie, Atem, Kunst und den roten Faden, den ich lange nicht gesehen habe Lange Zeit wirkte meine Arbeit wie eine Sammlung einzelner Fäden. Ausgebildet in Beratender Psychologie, MBSR und Pranayama hatte ich die Möglichkeit, viele Konzepte, die menschliches Wohlbefinden unterstützen, kennenzulernen – und weiterzugeben. Jeder Weg bot Einsicht, Struktur und Tiefe. Und doch blieben sie, für sich genommen, genau das: Fäden. Die Psychologie lehrte mich, wie Menschen sich
30. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Jenseitsverständnis aus heidnischer Sicht – Zwischen Welten, Ahnen und Naturkräften
In modernen Weltbildern wird der Tod oft linear oder final gedacht – häufig als eindeutiges Endziel. In narurverbundenen, heidnischen Traditionen jedoch ist das Jenseits oft vielschichtig, durchlässig und eng mit Natur, Ahnen und kosmischen Kräften verbunden. Es ist kein fernes „Endziel“, sondern Teil eines lebendigen Netzes, in dem alles fortbesteht – auf unterschiedlichen Ebenen und in vielfältiger Form. Bekannte Jenseitskonzepte im Heidentum Das, was wir heute unter „ Heid
27. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Sinn finden im Alltäglichen: Winter, Dunkelheit und die Kunst des Erinnerns
Das Problem ist nicht die Dunkelheit. Das Problem ist, dass wir vergessen haben, ihr zuzuhören. In diesen Tagen, rund um die Wintersonnenwende, höre ich immer wieder denselben Satz: „Ich wünschte, es wäre Sommer.“ Oder zumindest: „Wenn es doch nur mehr Licht gäbe.“ Und ich verstehe es. Licht fühlt sich grosszügig an. Licht macht vieles leichter. Schenkt uns Energie. Der Sommer verlangt oft weniger von uns ( zumindest in gewisser Weise ) — er dehnt die Abende weit, mildert uns
23. Dez. 20255 Min. Lesezeit


Vom Zauber der Geweihten Nächte
Es gibt so viele Geschichten, Mythen und Bräuche rund um die Wintersonnenwende, dass man kaum weiss, wo man anfangen soll. Wir alle kennen das klassische Weihnachtsfest mit seinen Lichtern, Düften und Geschenken – doch wie feiern jene, die naturspirituellen Pfaden folgen, diese geheimnisvolle Schwelle zwischen Dunkelheit und Licht? Jede Familie, jede Gemeinschaft, ja sogar jede*r Einzelne hat hier seine eigenen kleinen Rituale und magischen Momente. Bei uns sieht es so aus: W
21. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Die Nacht vor der Sonnenwende
auch bekannt als Mutter-Nacht · Modraniht · Wintersonnenwendabend oder Sonnenwendnacht Heute Abend summt die Stadt anders. Fenster leuchten wie kleine Altäre. Strassenbahnen gleiten durch die Dunkelheit wie leise Zauber. Irgendwo zwischen dem letzten E-Mail-Entwurf und der ersten Kerzenflamme betreten wir die Mutter-Nacht — Modraniht , die Nacht der Mütter. Eine Schwellen-Nacht. Eine Nacht, die nicht glitzert. Eine Nacht, die hält. Für diejenigen von uns, die einen naturverbu
20. Dez. 20253 Min. Lesezeit


Die Magie der Rauhnächte (Teil 2) – Dein Zwischenjahres-Journal
Die Rauhnächte sind nicht nur ein magischer Übergang zwischen Altem und Neuem, sie sind auch eine Einladung, bewusst zu reflektieren, loszulassen und neue Energie zu kultivieren . Während der erste Teil der Artikelreiehe die Ursprünge, Bräuche und symbolische Bedeutung beleuchtet hat, geht es jetzt ans praktische Tun : Wie du dein eigenes Zwischenjahres-Journal gestalten kannst, um die zwölf Nächte bewusst zu nutzen. Warum Journaling in den Rauhnächten so kraftvoll ist Wir s
19. Dez. 20254 Min. Lesezeit


Die Magie der Rauhnächte (Teil 1)– Zeit Zwischen den Jahren
Noch bevor das Jahr seinen letzten Vorhang fallen lässt, während die Stadt in ein glitzerndes Winterkleid schlüpft und selbst die sonst ruhelosen Strassen für einen Moment sanfter atmen, verändert sich etwas. Strassen werden stiller, der E-Mail-Verkehr versiegt, und selbst das allgegenwärtige Summen des Alltags wird leiser. Die Welt scheint den Atem anzuhalten. Die Zeit fühlt sich plötzlich anders an – dichter, weicher, durchscheinender. Als würde ein unsichtbarer Schleier üb
19. Dez. 20254 Min. Lesezeit
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